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London ist immer eine Reise wert. Und so war es auch dieses Mal. Los ging es für mich bereits morgens um 3 Uhr mit dem Zug nach Frankfurt. Dort traf ich Verena und gemeinsam ging es dann mit British Midland nach London Heathrow. Wie fast immer drehte unser Flieger erst mal mehrere Ehrenrunden, bevor wir Landeerlaubnis bekamen.
Nachdem wir unsere Koffer in Empfang genommen hatten, fuhren wir mit der TUBE (der „normalen“ U-Bahn) zur Paddington-Station , wo sich unser Hotel befand. Wenn Ihr so früh seid wie wir es waren sind die Hotelzimmer meist noch nicht fertig, d.h. man hat Zeit … Bequemer und wesentlich schneller, aber auch viel teurer als die TUBE ist der Heathrow Express, der nur 15 Minuten bis zur Paddington Station braucht.
Nachdem wir also unser Zimmer beziehen konnten, ging ich zum Palladium-Theater, um nach Karten für die Abendshow zu fragen. Hier der nächste Tipp: nicht immer sind die Half-Price-Tix die günstigsten, denn viele Theater bieten Tagestickets, die eben nur am Tag der Veranstaltung verkauft werden, an. Dies sind meist Tickets in den ersten Reihen, da viele Londoner Theater hohe Bühnen haben und diese Plätze dann gar nicht so beliebt sind. Wir hatten das Glück, am Freitag Abend beim Zauberer von OZ in der ersten Reihe (fast alleine) zu sitzen und auch noch einen schönen Blick ins Orchester und die darin befindliche Black Box zu haben. Allerdings hat mir der „Wizard“ optisch nicht so sehr gefallen – was auch nicht wundert, denn ich hatte 2x Michael Crawford in der Rolle.
Für Samstag Mittag bekamen wir für „Ghost“ noch Karten in der 2. Reihe, wie beim Wizard für 25 Pfund. Der Abend war ein besonderes Highlight, denn wir hatten das große Glück, Danny de Vito und Richard Griffiths (den dicken Onkel von Harry Potter) live Theater spielen zu sehen. Dabei stellten wir dann gleich noch fest, daß eine andere Darstellerin aus Harry Potter, Imelda Staunton, die die boshafte Dolores Umbrigde gespielt hat, im Theater gegenüber zusammen mit Michael Ball in „Sweeney Todd“ spielte.
So zauberhaft eingestimmt fuhren wir am nächsten Morgen mit der TUBE, der OVERROAD (einfach dem Zug) und anschließend mit dem Bus nach „Hogwarts“ oder besser gesagt in die Harry-Potter-Universal-Studios. Die Anreise dauert etwa eine Stunde – das Busticket gut aufheben, denn es gilt für die Hin- und Rückfahrt von Watford Station. Mehr dazu im nächsten Punkt.
Nach unserer Rückkehr feierten wir dann noch in einer schnuckelischen Bar Verenas Geburtstag.
Falls Ihr Tipps bei der Reiseplanung benötigt, meldet Euch einfach bei mir mit dem Hinweis “London”
vampi6666@aol.com
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